GV Hexen: Kontroverse Diskussion um Melchinger Burghexenmasken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Adelbert Barth/Schwabo   
Donnerstag, den 05. Juni 2014 um 14:59 Uhr

Von Adelbert Barth Burladingen-Melchingen. Zahlreiche Mitglieder begrüßte Hexenvater Klaus Szaukellis bei der Generalversammlung der Melchinger Burghexen.

 

Kontrovers diskutiert wurde dieses Mal, und zwar über den Antrag, dass Jugendliche unter 16 Jahren bei den Fasnetumzügen der Burghexen schon Holzmasken tragen dürfen. Der Antrag wurde schließlich mit großer Mehrheit abgelehnt. Es soll aber nun ein Sonderausschuss gebildet werden, der mit sich dem Thema "Abänderung der Altersgrenze zum Tragen einer Melchinger Hexenmaske" auseinandersetzt. In einer außerordenlichen Generalversammlung soll dann darüber entschieden werden.

 

Nach der Aufnahme von zehn neuen Hexen ist der Verein auf 130 Mitglieder angewachsen. In seinem Bericht blickte der Hexenvater auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bereits im Oktober wurde mit dem Hexentraining begonnen. Bei den 18 Trainingsterminen wurden die Hexen von Lisa Mayer, Tobias Kornew und Klaus Szaukellis auf ihre Auftritte vorbereitet. Keine leichte Aufgabe, so der Hexenvater, da ein neuer Hexentanz einstudiert wurde. Mit reichlich Applaus wurden die Hexen bei ihren fünf Auftritten aber für ihre schweißtreibende Proben belohnt. Um dieses gute Niveau zu halten und bei den Pyramiden gefährlichen Situationen vorzubeugen, müssten die Hexen weiter trainieren, sagte der Hexenvater. Auch den Auftritt der Hexenkinder bezeichnete er als vollen Erfolg. Diesen wolle man nächstes Jahr wiederholen.

Dann ging der Hexenvater auf einen Zwischenfall ein, der sich beim Nachtumzug in Harthausen ereignete. Dort wurde eine Zuschauerin durch die Burghexen verletzt. "So etwas darf nicht mehr passieren", stellte der Hexenvater unmissverständlich klar. Vom Hexenrat seien klare Verhaltensregeln aufgestellt, bei der verletzten Frau entschuldigte sich der Vorstand.

Die Kassiererin Claudia Schanz legte anschließend den Kassenbericht vor und die beiden Kassenprüfer Karin Bez und Andreas Klingenstein bescheinigten ihr eine ordentlich geführte Kasse. Die vielen Umzüge und Auftritte ließ Schriftführerin Juliane Schopp noch einmal detailliert Revue passieren. Roland Schanz, der Präsident der Narrhalla Klein-Berlin, führte die Entlastung der Vorstandschaft herbei.

Nur eine Veränderung brachten die Wahlen. Tobias Kornew stellte sich nach sechs Jahren im Amt des zweiten Beisitzers nicht mehr zur Wahl. An seine Stelle wurde Florian Schanz gewählt. Der zweite Hexenvater Martin Schanz, sowie die Kassiererin Juliane Schanz und Beisitzerin Yvonne Mayer wurden in ihren Ämter bestätigt.