Blue Flower

Narrenruf:
Burghex - spring

Vorstellung:
Die Klein-Berliner Burghexen sind ein mittlerweile ca. 80 Hexen starker Haufen, der nur aus
gebürtigen Melchingern, in Melchingen wohnhaften und deren Partnern besteht. Der Wichtigste
Bestandteil der Burghexen ist die Akrobatik. Schon die 14 Gründungshexen konnten schon mit
einem spektakulären Auftritt aufwarten. Mittlerweile haben die Burghexen über 30 Pyramiden
und andere Figuren in ihr Programm aufgenommen. Das Häs der Burghexen ist für eine Hexe relativ
schlicht und die Farben sind sehr grell, was einfach auf die Wirkung bei unseren Auftritten
zurückzuführen ist. Bei den Holzmasken gibt es drei verschiedene Charaktere: eine lachende,
eine hässliche und eine furchterregende, alle mit rotem bestickten Kopftuch. Der Rock in roter
Farbe, die Bluse mintgrün, der Latzschurz in blau und die Socken blau/weiß gestreift.

 
Geschichte:
Über den ersten Auftritt der Burghexen beim Narrenbaumstellen am 2. Februar 1986 ist folgendes
vermerkt: "erstmalig  war im Umzug eine Hexengruppe dabei, die von Bruno Vater geleitet wird.
In einheitlichen Hexengewändern gaben sie ein imposantes Bild ab. Die Hexengruppe begeisterte
die den Straßenrand säumende Menschenmenge um einer Pyramide und Tänzen um den Narrenbaum und
den Hexenkessel." Im ersten Jahr waren die Hexen noch mit Plastikmasken unterwegs, was sich
allerdings im darauf folgenden Jahr schnell änderte.  1993 waren wir Gäste in Paris und zeigten
dort unser Können. 1994 zeigten wir uns zum Abschluss der Fasnet noch in Rüdesheim, wo wir
Teilnehmer beim Umzug waren. 1995 feierten wir unser 10jähriges Bestehen mit unseren engsten
Freunden in der Festhalle. Gleich anschließend ging es zum erstenmal mit der Narrhalla nach
Groß-Berlin.1997 veranstalteten die Burghexen anlässlich ihres 13jährigen Jubiläums einen Nachtumzug,
an dem ca.1500 Hästräger zu Gast waren. 2001 waren wir erneut in Groß-Berlin mit dabei um den
Hauptstädtlern die Fasnet beizubringen. Ebenso waren wir mehrmals in der Schweiz und in Wiesbaden
bei Umzügen. Hexenväter über die Jahre waren Bruno Vater, Wolfgang Müller, Achim Hirlinger,
Andreas Klingenstein, Martin Schanz und momentan Klaus Szaukellies!

 
Geschichtlicher Hintergrund:
Man schrieb das Jahr 1597 als sich das Wirtsehepaar Memler des höchsten Glückes schätzen konnte:
Vier Kinder nannten die zwei ihr eigen und alle waren bis dato gesund. Dieses Glück sollte jedoch
von einem Tag auf den anderen enden: Auf einen Schlag erkrankten die beiden ältesten Knaben an den
Pocken und starben fünf Tage später. Doch nicht genug des Unglücks, denn kurze Zeit später erkrankte
auch das vierjährige Töchterchen und musste nach wenigen Tagen sterben. Für den Vater war dies
zuviel und er erkrankte an Nervenfieber, Wenige Wochen später folgte er weinen Kindern ins Grab.
Untröstlich und furchtbar wehklagend wandelte und wankte die Adlerwirtin (auch Memlerin genannt)
zwischen den Gräbern ihrer Toten und konnte nur mit Gewalt vom Friedhof entfernt werden. Doch das
Schicksal meinte es noch härter mit ihr: wendige Wochen später starb auch ihr letztes Kind, bei
dem sie immer wieder Trost gefunden hatte. Die Memlerin weinte nicht mehr, versagte zwei Tage lang
Speis und Schlaf. Als das Kind beerdigt werden sollte, widersetzte sie sich aus Leibeskräften und
beschwor die Anwesenden bei Gott und allen heiligen, ihr doch ihr Einziges, ihr Liebstes, was sie
noch auf Erden habe, zu lassen. Die Unglückliche musste gewaltsam aus der Stube gebracht werden,
um das Kind beerdigen zu können. Über zwei Monate schloss sich die Memlerin ein, sinnierte und
ward im Ort nicht mehr gesehen, bis zu dem Tage als sie plötzlich im Haus ihres Nachbarn auftauchte
und der Nachbarin  voller Freude folgendes erzählte: "Hör Marianne, jetzt bekomm ich meinen Balthas
wieder!" Gestern Mittag stand ich in meiner Küche, da kam ein grün gekleideter Herr tröstete mich
über mein Unglück und sagte: ich will dir deinen Balthas wiederbringen und dir verschaffen was du
willst, wenn du Gott und die Heiligen verleugnest. Das bin ich eingegangen!" Obwohl der Nachbar
seiner Frau verbot, diese Informationen weiterzugeben, da er vermutete, dass die Memlerin auf Grund
des großen Schmerzes dieses gesagt hatte, konnte diese auf Grund ihrer Geschwätzigkeit nicht an sich
halten und erzählte es weiter. So nahm das Unglück seinen Lauf. Der Dorftratsch nahm zu, alles was im
Ort passierte und schlechte Konsequenzen nach sich zog wurde der Memlerin als Hexerei nachgesagt.
Mit List und Tücke hatte man die Memlerin vor das Gericht gebracht. Zur Anklage wurden vom Gericht
die bekannten Anschuldigungen vorgebracht. Als sie nicht geständig war wurde sie gefoltert, gab
aber der Anklage nicht nach. So wurde die Memlerin als letzte Hexe in Melchingen verbrannt.

Narrenruf:
Narri - Narro

Vorstellung:
Das Prinzenpaar hat die Regentschaft über Melchingen vom Schmotzigen bis zur Fasnetsverbrennung. Seit Anfang
der 60er Jahre übernehmen die von der Narrengesellschaft gewählten Regenten die Herrschaft über das
"narrige Melchingen".Seit Mitte der Achtziger haben auch die Kinder eigene Regenten, welche am Fasnetsdienstag
die uneingeschränkte Regentschaft inne haben. Das große Prinzenpaar wird beim Krönungsball eingesetzt und Führt
am Rosenmontagsumzug den Umzugstross durch Melchingen mit einem eigens gestalteten Fasnetswagen an

 
Alle Regenten der Melchinger Fasnet:
    2018 Lena Barth und Kevin Sommerle
    2017 Sina Flammer und Andre Bauer
    2016 Natalie Reichart und Christian Lesic
    2015 Chantal Werner und Janik Wittner
    2014 Madlen Flammer und Stefan Kirsammen
    2013 Saskia Hilbel und Tobias Ellner
    2012 Lisa Maichle und Jochen Schanz
    2011 Juliane Schopp und Sven Brandstetter
    2010 Marion Ranz und Sven Geisel
    2009 Janina Werner und Benjamin Theinert
    2008 Oriane Lafargue und Alexander Götz
    2007 Verena Viesel und Markus Haiß
    2006 Monika Menzer und Matti Ziemer
    2005 Heike Schanz und Tobias Bahnmüller
    2004 Michaela Dreher und Karsten Maichle
    2003 Erika Maier und Wolfgang Schmid
    2002 Isolde Schwarz und Andreas Hirlinger
    2001 Marion Pfahler und Philipp Götz
    2000 Jasmin Dorn und Tobias Schopp
    1999 Alexandra Eissler und Joachim Maichle
    1998 Simone Strobel und Michael Pfahler
    1997 Nicole Hirlinger und Hans-Peter Faigle
    1996 Manuela Heinrich und Wilfried Schölla
    1995 Nicole Mayer und Thomas Heinrich
    1994 Birgit Maichle und Jürgen Ott
    1993 Heike Dorn und Claus Hirlinger
    1992 Gerlinde Faigle und Andreas Ott
    1991 Susanne Viesel und Joachim Maas
    1990 Susanne Scholz und Berthold Barth
    1989 Silvia Knör und Willi Schanz
    1988 Regina Maas und Dietmar Maier
    1987 Erika Maichle und Max-Egon Viesel
    1986 Karin Knör und Roland Schanz
    1985 Rosemarie Raach und Arnold Viesel
    1984 Susanne Barth und Martin Hirlinger
    1983 Sabine Viesel und Uli Barth
    1982 Melita Viesel und Egon Werner
    1981 Brigitte Straubinger und Martin Barth
    1980 Cornelia Maas und Berthold Barth
    1979 Margit Barth und Norbert Aster
    1978 Antonia Barth und Meinrad Hirlinger
    1977 Ilona Maas und Norbert Barth
    1976 Annerose Schanz und Martin Mayer
    1975 Marlene Hirlinger und Leonhard Maas
    1974 Margit Maichle und Erwin Ott
    1973 Marlene Hirlinger und Alfons Aster
    1972 Rosemarie Maichle und Hartmut Hirlinger
    1971 Annemarie Schanz und Rudi Hirlinger
    1970 Resi Barth und Alois Dorn
    1969 Barbara Mayer und Friedrich Maichle
    1968 Steffi Emele und Josef Ott
    1967 Roswitha Klingenstein und Hans Hirlinger
    1966 Irmgard Bausch und Walter Knör
    1965 Anita Mayer und Hans Hirlinger
    1964 Anneliese Heinzelmann und Rainer Scholz
    1963 Brigitte Reutlinger und Rainer Scholz
    1962 Gerda Faigle und Adolf Maichle
    1961 Christel Scholz und Heini Heinrich
    1960 Hannelore Bausch und Georg Scholz

Narrenruf:

Klein-Berliner-Bären

Vorstellung:
Wir Klein-Berliner Bären sind eine Tiermaskengruppe, welche sehr familienbezogen ist.
Unsere Mitglieder sind aus jeder Altersgruppe vorhanden. Das Häs besteht aus einem
fellartigen Overall und einer sehr aufwendig verarbeiteten Holzmaske. Zusätzlich tragen
wir einen Gürtel. damit das Häs nicht rutscht und eine Kette, zur Bändigung unseres
bärigen Charakters. Ansonsten sind wir eine gut zusammenhaltende und super gelaunte Truppe.

Geschichte:
1991 wollte Karl-Heinz Weidner eine weitere Fasnetsgruppe für Familie und Ältere gedacht
war, gründen. Die Burghexen gabs schon, drum musste ein anderes Objekt herhalten.

Warum kam es dann zum Bären ???
Aufgrund der Legende von Klein-Berlin, war der Bär, das Wappentier Berlins, eine geeignete
Figur für die Melchinger Fasnet. Weitere 10 Erwachsene und ein Kind waren an die Idee sehr
interessiert und es wurden die erste Kostüme für die neue Fasnetsfigur bestellt. Der Bär
war geboren. Leider fiel damals die Fasnet aus. Doch im darauf folgendem Jahr kamen weitere
Interessenten hinzu und man konnte mit insgesamt 22 Erwachsenen und 11 Kindern an der Fasnet
befriedigt teilnehmen. Der offizielle Anfang der Kleine Berliner Bären war also 1993. Seit 1994
sind die Klein Berliner Bären im Besitz einer Holzmaske, auf die sie sehr stolz sind.

Sonstiges:
Die Klein Berliner Bären bestehen momentan aus 39 Erwachsenen und 13 Kindern. Vorstand ist momentan
Manuel Barth Sollten wir Euer Interesse geweckt haben. würden wir uns freuen, euch als neue
Bären begrüßen zu dürfen. Familien, aber auch einzelne Personen sind herzlich willkommen.

Narrenruf:
Narri - Narro

Vorstellung:
Der Elferrat ist der Kopf der Melchinger Fasnet und der Narrhalla Melchingen. Wie der Name schon
sagt besteht er aus 11 männlichen Melchingern welche somit auch die Vorstandschaft der Narrhalla
Klein-Berlin bilden. Momentaner Narrenpräsident ist Stefan Kirsamer. Auf vielen fasnetlichen
Veranstaltungen kann man diese, für unsere Gegend ungewöhnlichen Kostüme betrachten. Die Kleidung
unseres Elferrates ähnelt stark Kostümen, welche man auf diversen Karnevals-Prunksitzungen
im Rheinischen-Raum bewundern kann, was auf die Geschichte der Melchinger Fasnet zurückzuführen
ist. Die Fasnetswagen, welche vom Elferrat für den Melchinger Umzug gestaltet werden, sind jedes
Jahr phänomenal. Ob Walfische, Raketen oder Riesenschaukeln, nichts ist den Elf zu aufwendig oder
zu groß. Meist mit einem kleinen Seitenhieb in Richtung unserer Gesamtstadt versuchen sie dem
jährlichen Fasnetsmotto der Melchinger Narren gerecht zu werden. Vor allem aber übernehmen sie
die Organisation der heimischen Fasnet.

 
Geschichte:
1953 formierte sich der erste Elferrat um den ersten Narrenpräsidenten Jakob Viesel. 1969 kam der
erste große Wandel als einige der etablierten Elferräte aufhörten und neue hinzukamen. In
den Siebzigern wurden alle Prinzen im Folgejahr automatisch Elferräte. 1984 wird das Narrenstüble
im Rathaus erfolgreich eingeweiht. Weiteres könnt ihr unter Geschichte der Narrhalla weiterlesen.

 
Alle Klein-Berliner Narrenpräsidenten:
    1953 - 1969 Jakob Viesel
    1969 - 1982 Walter Knör
    1982 - 1996 Martin Barth
    1996 - 2018 Roland Schanz
    2018 - heute Stefan Kürsammer
 
Der heutige Elferrat:
    Elferrat und Narrenpräsident Stefan Kürsammer
    Elferrat und stellv. Narrenpräsident Andreas Klingenstein
    Elferrat und Schatzmeister Klaus Klingenstein
    Elferrat und Schriftführer Michael Pfahler
    Elferrat und Zeugwart Karsten Maichle
    Elferrat Lukas Schönhoff
    Elferrat Mathias Ziemer
    Elferrat Mazlum Colak
    Elferrat Joachim Maichle
    Elferrat Tobias Ellner
    Elferrat Dieter Knör

Geschichte
..der Ursprung

Zwar besteht die Narrhalla als Verein erst seit 1950, aber Fasnet hat es in Melchingen laut alten Überlieferungen schon immer gegeben.
Immer wieder fanden sich junge und alte Männer zusammen, um die mündlich überlieferten Tradition der Fasnet fortzuführen. Immer wieder
tauchen in der Überlieferung Melchinger Originale auf , deren Namen mit der Klein Berliner Fasnet fest verbunden sind.

Die Melchinger Fasnet hat ihren eigenen, besonderen Flair. Sie ist eine Mischung aus rheinischem Karneval ,der hiesigen
schwäbisch-allemanischen-Fasnet und eigenen, lange gewachsenen Traditionen. Es ist anzunehmen, dass der Einschlag der
rheinischen Mentalität in der Klein-Berliner Fasnet aus den Jahren 1851 und den darauf folgenden Jahren herrührt:
Zu diesem Zeitpunkt wird Melchingen, als Hohenzollern-Dorf den Preußen zugeordnet, so dass junge Melchinger Männer
zur preußischen Armee eingezogen worden sind. Dies bedeutet gleichzeitig in eine heimatferne Kaserne einberufen zu werden.
Die meisten Melchinger werden direkt nach Berlin oder nach Aachen einberufen.
Man erzählt sich, dass eben jene jungen Männer in der Rheinebene die Karnevalssitten und -Gebräuche kennen gelernt
und diese nach ihrer Militärzeit zu Hause eingeführt haben.
Vielleicht kommt der Name aber auch von einem Vorfahr der heutigen Narren, der vor vielen, vielen Jahren der
Motor der Melchinger Fasnet gewesen ist. Dieser hat seinen Wehrdienst in Berlin abgeleistet. ist aber regelmäßig zur
Fasnet nach  Hause gekommen. Da dieser Fasnetsnarr sehr klein gewesen ist, ist daraus der Spruch entstanden:
"Gehen wir zum Klein-Berliner auf die Fasnet". Von dem Klein-Berliner  bis Klein Berlin ist es dann nur noch
ein kleiner Schritt gewesen. Zum Melchinger Fasnetsnamen ist anzumerken: In Melchingen ist eine Hautpstraße
mit Lindenbäumen umsäumt, - wie die Prachtstraße in "Groß-Berlin" auch "unter den Linden" genannt wird.

Die Narrhalla als Verein
Im Jahre 1950 nähte und stickte s'Webers Kaspers Sofie' eine Narrenfahne. Diese wurde im gleichen Jahr vor dem Rathaus beim
Schulbrunnen eingeweiht. Ein Fasnetsprinz und ein paar Hofdamen umrahmten die Einweihungsfeierlichkeiten. Im Jahre 1953
formierte sich dann zögernd ein Elferrat an der Spitze mit einem Narrenpräsidenten. Dieser war Jakob Viesel.
Die 50er Jahre waren dann auch das Jahrzehnt der Prinzen und Hofdamen. Seit dem Bau der Melchinger Festhalle
(Mitte der 50er) sind alle Veranstaltungen dort durchgeführt worden. Mitte der 50er kam auch das Narrenbaumstellen hinzu.
Die 60er waren die Jahre der Prinzenpaare, der ersten Prinzengarden und der originellen Wagen des Elferrates.
Ende der 60er fand der erste große Wechsel statt. Jakob Viesel und ein Grossteil seines langjährigen Elferrates
machten jüngeren Narren platz. Mit einem neu formierten Elferrat beginnt Walter Knör sein Amt als neuer Narrenpräsident.
Alle Fasnetsveranstaltungen fielen 1973 aus, als Josef Bausch zu Tode kam. 1982 wird Martin Barth neuer Narrenpräsident.
1984 wird das Narrenstüble im Rathaus umgebaut und eingeweiht. Im gleichen Jahr wird das erste Kinderprinzenpaar gekürt.
Im folgenden Jahr tritt die erste Kinderprinzengarde an der Kinderfasnet auf. Ein weiterer Höhepunkt ist die Fasnet von
1987, die ganz im Zeichen des 50jährigen Jubiläums des Walfischdiebstahls steht. Im Jahr zuvor sind die Burghexen
zum ersten Mal von der Party. Im Jahr 1992 ist die Narrhalla erstmals Ausrichter  der ersten Stadt-Narrentage.
1993 gibt es in Melchingen die zweite Maskengruppe, die Klein-Berliner-Bären sind zum ersten Mal mit von der Partie.
1994 ist Melchingen erneut Treffpunkt der Narren, als die Narrhalla ihr 4 mal die 11 Jubiläum (44 Jahre) feiert.
1995 ist die Narrhalla zum ersten Mal Gast auf dem Alb-Lauchert-Ring und der erste Trip nach "Gross-Berlin"
zum 1.Berliner Carnevals Vereins wurde verwirklicht. 1997 übernimmt Roland Schanz die Führung der Narrhalla.
Am Rosenmontag 1999 hörte man zum ersten Mal die schrägen Töne der neu gegründeten  Lumpenkapelle.
Im Jahr 2000 feiert die Narrhalla ihr 50jähriges Jubiläum mit einem großen Umzug. 2001 war die komplette
Narrhalla wieder bei unseren Freunden in Berlin. 2004 war wieder ein weiterer Höhepunkt in der melchinger
Fasnetsgeschichte, das erste Ringtreffen wurde mit dem größten Umzug gefeiert, den Melchingen jemals gesehen hat.
Natürlich wird das 70jährige Bestehen der narrigen Melchinger wiederum gefeiert. Im Januar 2020 werden 3 Tage lang viele,
viele Narrenfreunde erwartet, denn auch die zweiten Jubilare, die Burghexen, können jetzt auf ein 35jähriges Umtreiben
zurückblicken.