Blue Flower

Narrenruf:
Prinzen - Garde

Vorstellung:
Klein-Berlin kann momentan drei aktive Prinzengarden vorweisen. In verschiedenen Altersgruppen zeigen
sie ihr Können auf der heimischen Fasnet, sowei auf diversen Preistänzen in näheren Umgebung.

    Jugendgarde
    Mittlere Garde
    Große Garde

 
Geschichte:
Im Jahr 1964 entdeckte man auch in Klein-Berlin, dass stramme Mädchenbeine der Fasnet den nötigen Pep
verleihen. Mit einem von Heribert Barth und Johann Ott einstudierten Tanz geben Ida Viesel, Anneliese
Heinzelmann, Anita Mayer, Gerda Faigle, Sieglinde Faigle, Anna Hirlinger und Hildegard Bausch ihr
Fasnetsdebut. Auch 1965 finden sich unter der Leitung von Heribert Barth und Johann Ott  fünf
Tanzbegeisterte Klein-Berlinerinnen, die zur Bereicherung der Klein Berliner Fasnet betragen. Nach
dreijähriger schöpferischer Pause treten 1969 unter der bisher bewährten Regie zehn junge Damen mit
weißen Gardekleidern und adretten Narrenkappen auf. 1970 zeigt sich den Klein-Berlinern die mit den
13 Tänzerinnen größte Garde erstmals mit neuen roten Gardekleidchen und schicken roten Stiefeln. Diese
Garde ist bis zum Jahr 1972 aktiv. Nach neuenjährigen Dornröschenschlaf erweckt Inge Aster 1981 die
Klein-Berliner Prinzengarde zu neuem Leben. Seit dieser Neugründung entwickelt sich die Prinzengarde
zu einem festen Bestandteil unserer Fasnet. Mitte der Achtziger erkennt Sigrid Barth, dass man das
Tanzen von Kindesbeinen an fördern muss und gründet daraufhin die erste Klein-Berliner Kinderprinzengarde.
Der erste Auftritt dieser Garde ist am Fasnetsdienstag, dem 19.02.1985. Seither waren die Verantwortlichen
immer bemüht die Lücke zwischen der Grossen Garde und der Kindergarde zu schließen, was dieser Tage zu
unseren 3 Garden geführt hat. Auch wurden in der Vergangenheit diverse Preistanzen in Melchingen durchgeführt,
an denen auch die Neue Halle meist nicht mehr ausreichte, da so viele Zuschauer dem Ruf der Narrhalla gefolgt waren.

Narrenruf:
Narri - Narro

Vorstellung:
Die Humoristen sind weder eine Maskengruppe noch eine Musikkapelle aber dennoch ein sehr wichtiger
und lustiger Bestandteil der Melchinger Fasnet. Vor der Fasnet kommen einige Närrinnen und Narren
zusammen um das Programm des Rosenmontagsballes zusammenzustellen. Über das Jahr werden hierbei
Lustiges (oftmals Missgeschicke oder lustige Aktionen anderer Melchinger Narren) gesammelt und zu
Büttenreden oder Sketchen verarbeitet.

 
Geschichte:
Die Humoristen der Vorkriegsfasnet haben sich nicht vereinsmäßig organisiert: Junge Männer setzten
sich zusammen, schrieben Theaterstücke und führten diese in den Klein-Berliner Gasstätten auf. Dies
blieb bis zum Neubau der Festhalle Anfang der 50er Jahre so. Albert Barth, Heribert Barth,
Jakob Viesel, Helmut Maichle, Erwin Schäfer, Johann Ott, Walter Knör, Wilhelm Maichle, Heini
und Hartmut Hirlinger prägen mit ihren humoristischen Einlagen die Klein-Berliner Fasnet der
60er und frühen 70er Jahre. Auch bei den Humoristen gibt es Mitte der 70er Jahr einen Generationswechsel.
Das 1977 aufgeführte Theaterstück "In der Ritterschenke" behandelt in treffender Weise das Ortsgeschehen.
Leo Maas, Stefan Viesel, Günther Heinrich, Karl Hirlinger, Martin Mayer, Norbert Barth, Ewald Klingenstein
und Helmut Viesel zählen in diesen Jahren zu den Klein-Berliner Humoristen. Beim Bürgerball 1980 inszeniert
Leo Maas ein Theaterstück, das über die Entstehung der Narrhalle Fahne berichtet. In diesem Stück spielen
dann auch wieder die älteren und jüngeren Humoristen gemeinsam. An den Veranstaltungen der frühen 80er Jahre
beteiligen sich dann außerdem Martin und Adelbert Barth, Roland Schanz, Reinhold Maas, Ina Mayer,
Sabine Viesel, Susi Barth, Uli Barth und Helmut Viesel. Der Rosenmontagsball 1987 steht ganz im Zeichen
der Walfischfasnet. Jakob Viesel, Johann Ott, Wilhelm Maichle, Paul Bausch, Hartmut Hirlinger, Ina Mayer,
Hubert Hirlinger und Martin Barth gestalten hier den Großteil des Programms. Von Leo und Reinhold Maas
wird hierfür ein Theaterstück einstudiert, in dem ausführlich über den Walsfischklau berichtet wird.
Die Humoristen der 90er Jahre sind Karin und Silvia Knör, Claus Hirlinger, Willi Maichle, Roland Schanz,
Hartmut Hirlinger, Sabine Viesel, Peter Reinwald, Jimmy Maas, Susi Viesel, Gregor Götz, Adelbert Barth,
Susanne Barth, Uli Barth, Robert Faigle, Wilfried Schölla, Arnold Viesel, Petra Scholz, Timo Hirlinger
und Martin Barth. Die Aktuellen Humoristen setzen sich wie folgt zusammen; Hans-Peter Faigle, Philipp Götz,
Tobi Schopp, Claus Hirlinger, Tobias Bahnmüller, Michael Pfahler, Roland Schanz, Manfred Maichle, Florian Dorn,
Helmut Viesel, Petra Mayer-Maichle, Adalbert Barth, Michael Bahnmüller, Nicole Hirlinger und Natascha Pfahler.

 
Die Turner:
Nicht Turnvater Jahn, sondern Bruno Vater rief im Jahr 1986 die Klein-Berliner-Turnergruppe ins Leben.
Sein bei der Premiere im unüberhörbaren Dailekt verkündetes "Im Gleichschritt - Masch, Masch" hat sich
im Laufe der Jahre zum Markenzeichen entwickelt. Die Turner gehören nicht unmittelbar zu den Humoristen,
sollen aber hier auch erwähnt werden, da Sie wie die Humoristen für das Programm des Rosenmontags für
einige Jahre ein wichtiger Bestandteil waren. Hervorzuheben ist, dass die Gruppe seit ihrem Bestehen
personell unverändert ist. Bruno Vater, Alfons Aster, Alfred Dorn, Hubert Hirlinger, Gregor Götz, Horst
Lamparth und Urban Mayer zeigen sich ihren Fans alljährlich als AH-Turner, Boiner-Karle, Batman oder
sonstigen originellen Kostümen. Auf Grund des langsam fortgeschrittenen Alters haben sie leider in den
letzten Jahren keine Darbietungen mehr gezeigt...aber man soll nie Nie sagen.

Narrenruf:
Lu - Ka

Vorstellung:
Die Luka Melchingen besteht seit Januar 98 aus bunt zusammen gewürfelten Hobbyspielern
aus Reutlingen, Sonnenbühl und Melchingen. Ursprünglich bestand die Gruppe aus 10 Spielern.
Durch Trinkfestigkeit, Geselligkeit und Freude am Musizieren wuchs die Gruppe auf 20 Spielern an.
In der Melchinger Festhalle musste die Luka am Krönungsball ihre Premiere überstehen. Mit viel
Beifall und Unterstützung ist die Luka  ein fester Bestandteil der Melchinger Fasnet geworden.
Von der Fasnetseröffnung am 11.11. bis zum Häseinmotten heizt die Luka der gesamten
Narrenmeute ein. Unsere schrägen Töne konnten wir in Berlin, Wiesbaden und in der Schweiz
schon zu unserem besten geben. Es war uns kein Weg zu weit. Im Juni 2004 durften wir in Frankfurt
am Main bei dem Fanfarenzug Bonameis zu Gast sein. Beim Gemeinsamen Grillfest wird der
Kameradschaftliche Zusammenhalt gepflegt. Wenn ein geselliger, leicht angehauchter Musiker/Musikerin
sich angesprochen fühlt, sind wir erfreut neue Gesichter im Frühjahr bei unserer Vorbereitungszeit
begrüßen zu dürfen.